MEHR ALS „EINE STUNDE FÜRS LEBEN“ Christina Irrgang über „Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf“, Kunstmuseum Gelsenkirchen
Einer historischen Vergangenheit gehören sie keinesfalls an, die Debatten um und die Kämpfe für Lohngleichheit und gerechte Arbeitsbedingungen. Beim Blick in ihre Geschichte wird überdies deutlich, dass Arbeitskämpfe heute wie vor fünfzig oder hundert Jahren immer in enger Verbindung mit künstlerischer Praxis, Performativität und künstlerischen Lebensrealitäten standen und stehen. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen versammelt nun nicht nur Dokumentarisches über die Arbeitskämpfe vergangener Tage, sondern auch Kunstwerke, die im Zuge dieser entstanden sind oder sich mit ihnen auseinandersetzen. Christina Irrgang fokussiert in ihrer Besprechung die Aktualität dieser künstlerischen Arbeiten und Artefakte hinsichtlich der kritisierten Arbeitsbedingungen und der damit verbundenen Forderungen – und dies mit besonderem Blick für die Verschränkungen proletarischer und feministischer Kämpfe.
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